Fanprojekt: Auswärtsfahrten
Jetzt für Düsseldorf und Oberhausen anmelden + Rückblick auf die U18-Fahrt nach Frankfurt.
Das Fan-Projekt Bielefeld bietet wieder rausch- und rauchfreie
U16-Fahrten in taschengeldfreundlicher Ausführung für Jugendliche bis
16 Jahre an. Am 4. Dezember geht es nach Düsseldorf, Abfahrt ist um 14
Uhr vom Almparkplatz.
Beim Gastspiel des DSC im Oberhausener Niederrhein-Stadion
riecht es dann schon schwer nach Weihnachten, weshalb es direkt im
Anschluss an die Fahrt noch eine U16-Weihnachtsfeier im Block39 an der
Stapenhorststraße geben wird. Das Spiel gegen RWO ist auf
Sonntag, den 20. Dezember terminiert. Abfahrt ist voraussichtlich um 10
Uhr vom Almparkplatz.
Anmeldungen sind für beide Fahrten ab sofort
möglich - telefonisch unter 0521/61060 oder per Email an
info@fanprojekt-bielefeld.de. Und das beste zum Schluss: der
Kostenbeitrag je Fahrt beträgt schlanke 10 Euro.
Wie sich
so eine Fahrt mit dem Fan-Projekt gestaltet, verdeutlicht der
Erlebnisbericht einer U18-Fahrt, die ebenfalls vom Fanprojekt angeboten
werden:
Erste U18-Fahrt vom Fan-Projekt - Frankfurt-Bornheim und Umgebung ...
Neun
Reisende erlebten am 12. Spieltag bei der Reise zum FSV Frankfurt einen
2-tägigen Fußball- und Kulturtrip der ziemlich einmaligen Art. Nachdem
die Hoffnung auf einen weiteren Dreier der Blauen im Regen des
Volksbank-Stadions untergegangen war, versprachen die weiteren
Programmpunkte Genuss ohne Reue.
Die Stadtbesichtigungstour hatte
nicht nur Stadthistorisches zu bieten. Die Ausführungen des
Reiseleiters waren gespickt mit reichlich Fußballanekdoten zur
Nationalelf wie auch zu den Frankfurter Verhältnissen. Nebenbei wurde
einigen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ein Besuch abgestattet - mit
der finalen Erklimmung des Maintowers. Die Sicht über das abendliche
Frankfurt und seine im wahrsten Sinne „herausragende" Architektur
hinterließ einen bleibenden Eindruck.

Kein Ausflug ohne Sport,
deshalb wurde nach dem Abendessen ein großes Bowling-Center im US-Style
angesteuert. Verblüffende Talente traten hier bei dem ein oder anderen
zu Tage, offensichtlich gab es hier neben Arminia noch eine zweite
ausgeprägte Neigung. Entsprechend fiel dann auch das Ranking etwas
anders aus als vermutet.
Nach kurzer, aber erholsamer Nacht und
ausgiebigem Frühstück im Jugendgästehaus galt es dann im Dialogmuseum
eine ganz andere Welt kennen zu lernen: die Welt der Blinden. In einem
stockdunklem Raum, der unserer Alltagswelt nachempfunden war, wurden
wir auf eine Erlebnisreise der ganz anderen Art geschickt. Nur dem
Tast- und Hörsinn sowie unseren Nasen und der „Wanderführerin"
gehorchend musste der kurvenreiche Parcours bewältigt werden.

Am Ende
konnten wir uns an der absolut lichtlosen „Dunkelbar" mit einem Getränk
selbst belohnen. Danach hieß es wieder „Augen auf" im „Casino for
Communcation", einer ebenso interaktiven wie analogen Spiel(e)wiese im
Bereich Gesellschaftsspiel. Klingt vielleicht nicht spannend, war es
aber, so dass es auf der dann anstehenden Rückfahrt für die Reisegruppe
ganz angenehm war, dem Abend relativ erlebnisarm entgegen zu fahren.
Eine Tour, die nach Fortsetzung verlangt. In Cottbus. Im März.







