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20.11.2009

Fanprojekt: Auswärtsfahrten

Jetzt für Düsseldorf und Oberhausen anmelden + Rückblick auf die U18-Fahrt nach Frankfurt.


Das Fan-Projekt Bielefeld bietet wieder rausch- und rauchfreie U16-Fahrten in taschengeldfreundlicher Ausführung für Jugendliche bis 16 Jahre an. Am 4. Dezember geht es nach Düsseldorf, Abfahrt ist um 14 Uhr vom Almparkplatz.

Beim Gastspiel des DSC im Oberhausener Niederrhein-Stadion riecht es dann schon schwer nach Weihnachten, weshalb es direkt im Anschluss an die Fahrt noch eine U16-Weihnachtsfeier im Block39 an der Stapenhorststraße geben wird. Das Spiel gegen RWO ist auf Sonntag, den 20. Dezember terminiert. Abfahrt ist voraussichtlich um 10 Uhr vom Almparkplatz.

Anmeldungen sind für beide Fahrten ab sofort möglich - telefonisch unter 0521/61060 oder per Email an info@fanprojekt-bielefeld.de. Und das beste zum Schluss: der Kostenbeitrag je Fahrt beträgt schlanke 10 Euro.

Wie sich so eine Fahrt mit dem Fan-Projekt gestaltet, verdeutlicht der Erlebnisbericht einer U18-Fahrt, die ebenfalls vom Fanprojekt angeboten werden:


Erste U18-Fahrt vom Fan-Projekt - Frankfurt-Bornheim und Umgebung ...
Neun Reisende erlebten am 12. Spieltag bei der Reise zum FSV Frankfurt einen 2-tägigen Fußball- und Kulturtrip der ziemlich einmaligen Art. Nachdem die Hoffnung auf einen weiteren Dreier der Blauen im Regen des Volksbank-Stadions untergegangen war, versprachen die weiteren Programmpunkte Genuss ohne Reue.

Die Stadtbesichtigungstour hatte nicht nur Stadthistorisches zu bieten. Die Ausführungen des Reiseleiters waren gespickt mit reichlich Fußballanekdoten zur Nationalelf wie auch zu den Frankfurter Verhältnissen. Nebenbei wurde einigen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ein Besuch abgestattet - mit der finalen Erklimmung des Maintowers. Die Sicht über das abendliche Frankfurt und seine im wahrsten Sinne „herausragende" Architektur hinterließ einen bleibenden Eindruck.



Kein Ausflug ohne Sport, deshalb wurde nach dem Abendessen ein großes Bowling-Center im US-Style angesteuert. Verblüffende Talente traten hier bei dem ein oder anderen zu Tage, offensichtlich gab es hier neben Arminia noch eine zweite ausgeprägte Neigung. Entsprechend fiel dann auch das Ranking etwas anders aus als vermutet.

Nach kurzer, aber erholsamer Nacht und ausgiebigem Frühstück im Jugendgästehaus galt es dann im Dialogmuseum eine ganz andere Welt kennen zu lernen: die Welt der Blinden. In einem stockdunklem Raum, der unserer Alltagswelt nachempfunden war, wurden wir auf eine Erlebnisreise der ganz anderen Art geschickt. Nur dem Tast- und Hörsinn sowie unseren Nasen und der „Wanderführerin" gehorchend musste der kurvenreiche Parcours bewältigt werden.



Am Ende konnten wir uns an der absolut lichtlosen „Dunkelbar" mit einem Getränk selbst belohnen. Danach hieß es wieder „Augen auf" im „Casino for Communcation", einer ebenso interaktiven wie analogen Spiel(e)wiese im Bereich Gesellschaftsspiel. Klingt vielleicht nicht spannend, war es aber, so dass es auf der dann anstehenden Rückfahrt für die Reisegruppe ganz angenehm war, dem Abend relativ erlebnisarm entgegen zu fahren.

Eine Tour, die nach Fortsetzung verlangt. In Cottbus. Im März.


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