Wenn Fans Flagge zeigen
Im web 2.0 geboren, entwickelte sich die einfallsreiche Fan-Aktion "Flagge Zeigen - Ausverkauft gegen RWO" in kurzer Zeit zur großen Nummer.
„Die Fans waren wie immer top - wenn wir kämpfen, sind sie da!", diktierte Topscorer Giovanni Federico den Kollegen des Westfalen-Blatt nach dem 1:1 gegen Düsseldorf in den Block. Und tatsächlich können sich Verein und Mannschaft in diesen schweren Zeiten auf ihren 12. Mann verlassen. Das hat bereits die gemeinschaftliche Kampagne „WIR sind Arminia" gezeigt, die mithilfe vieler verschiedener Aktionen die große Verbundenheit von Fans und Region zum Verein zum Ausdruck brachte.
Nun steht die nächste beachtliche Aktion in den Startlöchern, die sich unabhängig von Verein und übergeordneten Fanorganisationen entwickelte und wohl als klassisches web 2.0-Phänomen bezeichnet werden kann. Wie der Name bereits verrät, ist das Ziel der Aktion „Flagge Zeigen - Ausverkauft gegen RWO", so viele Fans und Zuschauer wie nur möglich für das letzte Saisonspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen zu mobilisieren. Insbesondere Fans und Freunde des Vereins, die angesichts der schwierigen Lage frustriert sind, sollen wieder für den Verein gewonnen werden.
„Eine ausverkaufte Schüco-Arena würde eindrucksvoll die Verbundenheit der Fans mit ihrem Club auch in schwierigen Zeiten demonstrieren und darüber hinaus deutlich machen, dass Arminia lebt, eine Zukunft hat und es sich lohnt, in diesen Verein zu investieren", erklären die Initiatoren, die ihren Aufruf vor genau einer Woche im Internet starteten und bereits nach kurzer Zeit auf ein gewaltiges Fan-Echo verweisen können. Mittlerweile hat die Aktion bereits über 1300 Unterstützer in den beiden größten Online-Communities facebook und studi.vz. Auch in den Fan-Foren glühen die Tastaturen und lassen auf eine gut besuchte SchücoArena am 9. Mai hoffen.
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