Volle Konzentration auf das Wesentliche
Bei der heutigen Pressekonferenz gab DSC-Trainer Stefan Krämer Auskunft über die bisherige Trainingswoche und das kommende Spiel in Unterhaching.
Wie in der vergangenen Woche fallen beim dem DSC erneut
zahlreiche Spieler aus. Neben dem Langzeitverletzten Markus Schuler
(Mittelfußbruch) werden auch Johannes Rahn (Wadenverletzung) und Dennis Riemer
(Mittelhandbruch) das Spiel am Karsamstag verpassen. Auch Sevdail Selmani muss
aufgrund seiner Rotsperre weiter zuschauen. Zur langen Liste der Ausfälle
gesellte sich diese Woche leider auch Eric Agyemang, der an einem grippalen
Infekt leidet und Medikamente einnehmen muss. In Krämers Überlegungen spielt
dagegen Tim Jerat eine Rolle, der nach seiner Verletzung wieder im Training
steht.
Auch Olcay Turhan wird erneut im Kader stehen, nachdem er im
Spiel gegen Offenbach kurz vor seinem Saisondebüt stand, aber wegen späten
Ausgleichs nicht mehr eingewechselt wurde. Für Trainer Stefan
Krämer sind die Personalprobleme
ohnehin kein Grund zum Klagen: „Erstens bringt das Jammern nichts und zweitens
haben wir genug starke Spieler im Kader, die das auffangen können."
In der Trainingswoche wurde viel mit den Spielern
gesprochen, um das Spiel gegen Offenbach und die allgemeine Situation aufzuarbeiten.
„Wir haben viele Gespräche geführt in dieser Woche. Wir haben der Mannschaf vor
Augen geführt, was sie leisten kann und ihnen auch Szenen aus guten Spielen
gezeigt", sagte der 45-Jährige DSC-Coach. „Jeder Spieler hat von uns klare
Handlungsanweisungen bekommen. Jeder weiß genau, was er auf seiner Position zu tun hat und kann sich so besser auf das
Wesentliche - also auf das Spiel - konzentrieren". Die körperliche Intensität
der Trainingseinheiten wurde bewusst etwas heruntergefahren. „Es war trotzdem
eine intensive Trainingswoche, aber intensiv für den Kopf", so Krämer weiter.
Die Beobachtung der Unterhachinger Mannschaft und die
Erfahrungen aus dem Hinspiel lassen das Trainerteam wissen, dass ein
spielstarkes Team auf die Blauen wartet. Stefan
Krämer will die Heimmannschaft nicht in das Spiel kommen
lassen: „Unterhaching hat von der Altersstruktur ein junges Team, das sehr guten
Fußball spielen kann. Wir müssen kompakt und eng beieinander stehen." Genau das
habe im Spiel gegen Offenbach gefehlt, denn dort „waren die Abstände zwischen
den Mannschaftsteilen zu groß und wir haben keinen Zugriff bekommen". Auch die
Heimstärke (28 von insgesamt 37 Punkten
wurden im Sportpark Unterhaching eingefahren) der Bayern ist dem
Arminia-Trainer nicht entgangen. „Dort ist schon eine Diskrepanz zwischen Heim-
und Auswärtsspielen zu erkennen, aber wir sind auch eine der besten
Auswärtsteams der Liga", baut Krämer auf die bisher gezeigten Leistungen in der
Fremde.

















