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Legendäre Arminen



 

 

 

Die Torhüter

Als relativ kleiner Verein im Konzert der Großen hat Arminia Bielefeld selten die ganz prominenten Namen in seinen Reihen gehabt. Dennoch trug eine Reihe herausragender Männer das schwarz-weiß-blaue Trikot. Herausragend, weil sie von eminent wichtiger sportlicher Bedeutung für den DSC waren oder weil es sich um besonders loyale, charismatische oder auch skurrile Charaktere handelte.

Das beginnt schon bei der Bielefelder Tradition erstklassiger Torhüter. So war ein Gerd Siese (Spitzname „Bulli“) zehn Jahre lang eine Institution im Arminen-Gehäuse. Lediglich einmal, in der Saison 1971/72, musste er dem hochtalentierten Dieter Burdenski Platz machen, der später beinahe 500 Bundesligaspiele für Werder Bremen bestritt.

Siese wurde schließlich von keinem Geringeren als Uli Stein abgelöst, dessen große Karriere in Bielefeld begann, und der 1995, nach sechzehn Jahren beim Hamburger SV und Eintracht Frankfurt, noch einmal auf die Alm zurückkehrte. In der Zwischenzeit wurde der Posten des Keepers fast ausschließlich von Wolfgang Kneib ausgefüllt, der dem DSC in drei verschiedenen Ligen die Treue hielt. Nicht bloß deshalb zählt „der Lange“ noch heute zu den beliebtesten Akteuren in der Geschichte des Clubs.

Im August 2007 löste Mathias Hain Kneib als Bundesligarekordtorhüter der Blauen ab. Der Kapitän und Leader der Mannschaft erfreute sich nicht zuletzt wegen seiner Nähe zu den Fans großer Beliebtheit. Nach rund acht Jahren und 152 Bundesliga- sowie 91 Zweitligapartien im Arminia-Trikot verließ Hain im Sommer 2008 den DSC und wechselte zum FC St. Pauli. Welchen Stellenwert er genoss, verdeutlich das "Abschiedsgeschenk", das ihm die Anhänger machten: Sie wählten ihn zum "Arminen der Saison".

 

 

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