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Thorsten Harm hat das Ärztenetzwerk gemeinsam mit Thomas Krücken gegründet und leitet die medizinische Abteilung des NLZ seit ihrer Entstehung. Harm war auch vorher als Physiotherapeut bereits in die medizinische Versorgung eingebunden. Er ist Mitinhaber des "H&H Zentrum für Physiotherapie".
Thorsten Harm: "Die Jugendlichen sind durch weite Anfahrtswege zum Training ohnehin schon einer gewissen Belastung ausgesetzt, durch das Ärztenetzwerk entlasten wir sie."
Das NLZ des DSC ist zurzeit Schritt für Schritt auf dem Weg zu immer größerer Professionalität. Seit dem Sommer existiert eine eigene medizinische Abteilung, um die Versorgung der Talente auf diesem Gebiet weiter zu verbessern und zu vereinfachen.
Konkret besteht die medizinische Abteilung aus einem Ärztenetzwerk, das mit dem NLZ kooperiert. Die Idee dieses Netzwerks besteht zwar bereits seit 2009, erst zur aktuellen Saison konnte es aber tatsächlich umgesetzt werden und seine Arbeit aufnehmen. Entscheidend ist, dass der Verbund aus Ärzten besteht, die in den Städten sitzen, aus denen die meisten Spieler des NLZ stammen und wohnen. Somit arbeitet das NLZ aktuell mit Ärzten in Bielefeld, Herford, Minden, Lemgo, Gütersloh und Paderborn zusammen. Übergeordneter Arzt ist Dr. Farhan aus Bielefeld.
Ziel ist es, den Spielern einen erleichterten Zugang zur medizinischen Versorgung zu verschaffen. „Sie haben teilweise schon sehr weite Anfahrtswege zum Training und sind damit einer großen Belastung ausgesetzt. So können sie bei Verletzungen wohnortnah betreut werden, wir ersparen ihnen lange Anfahrtswege per Bus oder Bahn und entlasten sie somit", erklärt Thorsten Harm, Leiter der medizinischen Abteilung. Zudem werde Dr. Dickob, Mannschaftsarzt der Lizenzmannschaft des DSC, somit in der orthopädischen Behandlung entlastet. Neben ihm werden aber auch weiter die in Bielefeld ansässigen Dr. Brauns (Kardiologe) sowie Dr. Meyer (Unfallchirurgie) ergänzend zum Ärztenetzwerk in die medizinische Versorgung integriert sein.
Neben dem Verbund von Ärzten in den verschiedenen Städten sind in der medizinischen Abteilung noch einige weitere Indikatoren organisiert. So besteht der Kontakt zu Kinderpsychologen in Bielefeld, die Notfallversorgung wird wie auch bisher im Städtischen Krankenhaus Bielefeld Mitte stattfinden, es gibt ein Team von Fünf Physiotherapeuten und einem Athletiktrainer und das „Herrmann & Harm Zentrum für Physiotherapie" in Brackwede ist als feste Rehaeinrichtung für die NLZ-Spieler installiert.
Zu den Aufgaben, die die medizinische Abteilung ab dieser Saison übernimmt gehört die Betreuung der U-Mannschaften am Spieltag sowie im Trainingsbetrieb - somit ist sichergestellt, dass bei Verletzungen eine schnelle Versorgung gewährleistet ist. Außerdem werden die medizinischen Abläufe - auch in Bezug auf die verschiedenen Ärzte - organisiert und standardisiert. Heißt zum Beispiel, es ist natürlich exakt festgelegt, was bei einer akuten Verletzung eines Jugendspielers des DSC zu geschehen hat. Allerdings geht es in der medizinischen Abteilung nicht nur um die Nachbehandlungen, sondern in großen Stücken auch darum, Präventivmaßnahmen mit den Trainern zu erarbeiten, Verletzungen also bestmöglich vorzubeugen und die interne Kommunikation zwischen Spielern, Trainer, Eltern und den Ärzten in Bezug auf den gesundheitlichen Zustand der Jugendlichen zu verbessern.



















